Benediktbeuern gewinnt zu Hause knapp gegen Kochelsee

Benediktbeuern gewinnt zu Hause knapp gegen Kochelsee

FCKS Trainer Maximilian Jochner hadert mit seiner Mannschaft (Archivbild). © Tamara Rabuser

FCKS Trainer Maximilian Jochner hadert mit seiner Mannschaft (Archivbild). © Tamara Rabuser

Benediktbeuern – Es war keine gute Partie, die für ein Loisachtalderby nur wenige Zuschauer (80) zu sehen bekamen. TSV-Trainer Thomas Neumeier nannte jüngste Schlappe gegen Hungerbach als einen Grund dafür: „Wir waren nach der Watsche total verunsichert.“ Und für FCKS-Coach Maximilian Jochner, der für den verhinderten Thomas Pfaffenzeller an der Linie stand, spielte die Abwesenheit mehrerer Stammkräfte eine Rolle.

Frühe Führung aberkannt

Dabei hatte die Begegnung verheißungsvoll begonnen. Schon nach drei Minuten traf Benediktbeuerns Torjäger Benedikt Veicht, aber der Treffer wurde vom gut leitenden Unparteiischen Stefan Rießenberger (TSV Peißenberg) wegen einer Abseitsstellung nicht anerkannt. Anschließend neutralisierten sich beide Teams, tauchten kaum wirklich gefährlich vor dem gegnerischen Kasten auf. Lediglich ein Kopfball von Fabian Mangold an die Latte hätte die Führung der Hausherren zur Pause bedeuten können.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit wurde Albert Schandl eingewechselt. Neumeier: „Ein absolut wichtiger Spieler für uns, der seine Kameraden mitreißen kann und weiß, wo das Tor steht.“ Nur kurzer Zeit auf dem Platz hatte Schandl die spätere Behauptung seines Trainers unter Beweis gestellt: Den Gegenspieler und das FCKS-Tor im Rücken, stoppte sich der Benediktbeurer (64.) einen weit aus der eigenen Hälfte kommenden Ball herunter, verschaffte sich mit einer Drehung den nötigen Platz und stand alleine vor Markus Lantenhammer. Der für den für den verletzt ausgewechselten Oliver Fastenrath (41.) gekommene Gästekeeper hatte keine Abwehrchance.

Spannung bis zum Schluss

Bis zum Schlusspfiff steckten die Kochelseer nicht auf, wollten mindestens ein Unentschieden retten und hatte durch Julius Propst auch zwei gute Ausgleichsmöglichkeiten. Ein Versuch ging am Ziel vorbei, der zweiten über den Kasten. Ein schöner Seitfallzieher von Schandl über die Latte hätte beinahe noch einen klareren Sieg für die Hausherren bedeutet. Jochner: „Da hätte nicht dem Spielverlauf entsprochen. Wir waren am Schluss dem Ausgleich näher. Benediktbeuern war platt. Insgesamt geht ihr knapper Sieg in Ordnung.“ (dh)

TSV Benediktbeuern – FC Kochelsee Schlehdorf 1:0 (0:0)

Quelle: merkur.de