„Waren auch in Unterzahl spielbestimmend“: FCK Schlehdorf startet mit Remis gegen SV Krün

„Waren auch in Unterzahl spielbestimmend“: FCK Schlehdorf startet mit Remis gegen SV Krün

Hatte sich mehr erhofft: Thomas Pfaffenzeller. © Oliver Rabuser

Hatte sich mehr erhofft: Thomas Pfaffenzeller. © Oliver Rabuser

Krün – Man möchte meinen, dass der eine Zähler für die Gäste durchaus als Erfolg gewertet werden dürfte, spielten sie doch bereits ab der 34. Minute nur zu zehnt, weil sich Tobias Kieslinger Gelb-Rot einfing. Doch dem ist nicht so. „75 Minuten absolute Kontrolle über das Spiel“, bilanzierte Coach Thomas Pfaffenzeller. „Wir waren auch in Unterzahl spielbestimmend.“

Dass der FCKS das spielerisch bessere Team stellte, stritt Stephan Benz auf Krüner Seite nicht ab. Seine Mannschaft sei lange zu passiv gewesen, wachte erst auf, weil sich die Schlehdorfer in Unterzahl stark wehrten. Der Platzverweis an sich war nicht strittig: „Zweimal blöd hingelangt“, urteilte Pfaffenzeller. Gleichwohl sah er auch gegen Krüns Spielertrainer das Potenzial für eine Rote Karte. „Er tritt vor unserer Bank gegen Vitus Huber nach.“ Nichtsdestotrotz bescheinigte Pfaffenzeller Referee Hans Gleißner eine sehr ordentliche Leistung.

Der Spielfilm der Kreisklassen-Partie startete ideal für die Krüner: Benz brach über rechts durch, legte ab für Hubert Holzer – 1:0. Mit einem Mann mehr wurde Krün dann gezwungen, das Spiel zu machen. Vorbei war es mit dem Lauern auf Konter. Das übernahmen fortan die tiefer stehenden Gäste. Der Ausgleich ging auf die Kappe von May Ryzinski, der einfach mal abzog. Bernhard Benz fälschte unglücklich ab. Turbulent wurde es vor der Pause: Erst gab es nach einem Vergehen an Tugrul Vral Strafstoß für die Kochelseer, den Michael Schratt leichtfertig vergab. Augenblicke später hätte es einen laut FC-Coach noch klareren Elfer geben müssen. Wegen Handspiels. Angeblich entschuldigte sich Gleißner gar bei Pfaffenzeller. Das 2:1 für den FCKS folgte dennoch: Sebastian Reißenweber drückte den Ball nach einer Ecke mit dem Oberkörper über die Linie. Stefan Kautecky gelang jedoch noch der Ausgleich. Pfaffenzeller sah zuvor ein Foul am Torwart, monierte aber auch die Abwehrarbeit in der Szene.

Quelle: merkur.de